Schauspieler und Mitwirkende des Kronacher Freilicht-Theaters

Ensemble 2017

 Andreas Gräbe_Bildrechte Thomas LeidigAndreas Gräbe

 

Studium von Schauspiel an der Schule für Schauspiel, Hamburg und am Susan Batson Studio, New York. Andreas Gräbe ist sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater zuhause und war bereits auf Bühnen in ganz Deutschland zu sehen, u.a. in den Stücken „Männerhort“ & „Sechs Tanzstunden“ (Lübeck), „Das Abschiedsdinner“ (Ulm) und „Die kleine Meerjungfrau“ (Schauspielhaus Hamburg); in den Operetten „Im Weißen Rössl“ & „Maske in Blau“ (Schönebeck), „Viktoria und ihr Husar“ (Hamburg) und „Die Piraten von Penzance“ (Lübeck); in den Opern „Ezio“ (Oper Bonn) und„Rodelinda“ (Theater an der Wien); in den Musicals „Cabaret“ (Schauspielhaus Kiel), „Sunset Boulevard“ (Stadttheater Fürth), „My Fair Lady (Staatstheater Nürnberg) und „Grease“ (Deutsches Theater München), „Anatevka“ & „La Cage aux Folles“ (Stendal), „Hello Dolly“ (Amberg), „Little Shop of Horrors“ (Duisburg), „Viktor Viktoria“ (Hamburg) und „Ich war noch niemals in New York“ (Hamburg). Wenn er nicht auf „Bühnenbrettern“ steht, ist er auch für Film und Fernsehen tätig, z. B. in der NDR- Produktion „Die Pfefferkörner“.  Und was seinen zweiten Sommer in Kronach betrifft, so freut er sich auf das tägliche Eis von Miro, und er freut sich vor allem bei den Rosenberg Festspielen wieder mit dabei zu sein!

 


Laura Sophie Helbig

 

Sie wurde 1990 in einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz geboren. Mit 16 Jahren beschloss sie die Schule gegen die Schauspielschule auszutauschen und so kam es, dass sie 2008 nach Köln zog, um sich der Schauspielerei zu widmen. Früh war klar, dass es nicht alleine bei der Schauspielerei bleiben wird. Zwischenzeitlich verschlug es Laura Sophie Helbig nach Wien, um eine Sprecher-Synchronsprecher Ausbildung zu beginnen. Zeitgleich liebäugelte sie mit dem Schreiben von Drehbüchern. 2011 begann sie schließlich ein Drehbuchstudium über die ILS Hamburg. Von Wien ging es nach Berlin. Dort lebte sie drei Jahre lang und spielte u.a. „Den kleinen Wassermann“ am FEZ Berlin, arbeitete als Sprecherin z.B. für Werbespots von NIKE oder als Carol im Hörspiel ‚The Walking Dead‘ und beendete ihr erstes Drehbuchstudium. Ende 2015 zog sie dann nach London. Dort spielte sie 2016 ihre erste Hauptrolle in einer romantischen Komödie namens „Pretty Music for Very Ugly People“ und fand seitdem auch ihren Einstieg in den Synchronbereich. Außerdem vertiefte sie ihr Können als Drehbuchautorin durch ein weiteres Studium and er Regent’s University, London. Für das Studium screenwriting & producing erhält sie derzeit das Kevin Spacey Scholarship. Durch London entstand für Sophie eine kleine Bühnenpause und um so mehr, freut sie sich nun, bei den Rosenberg Festspielen endlich wieder Bühnenluft zu schnuppern.

 


Stefanie Masnik

 

Sie wurde am 03.10.1990 in Cottbus geboren. Ihre Liebe zum Theater und zur Bühne entdeckte sie als Statistin, Mitglied im Jugendclub und später in kleineren Rollen im dortigen Staatstheater. 2010 begann sie ihr Schauspielstudium an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Bereits während des Studiums war sie im Studiotheater Charlottenburg als „Mrs. Smith“ in Ionescos´ „Die kahle Sängerin“ zu sehen. Nachdem sie im Juli 2013 ihr Schauspielstudium erfolgreich abschloss, wurde sie kurz darauf beim Weimarer Kulturexpress engagiert, für den sie bis zum Jahr 2016 auf der Bühne stand. Dort spielte sie in drei Produktionen mit mehr als 300 Vorstellungen vor Jugendlichen verschiedenen Alters in ganz Deutschland. Ihr Weg führte sie schließlich 2016 nach Bautzen zum "Sorbischen National- Ensemble". Dort wurde sie als Gast in der Rolle der Woda für die Freilichtproduktion "Spreewälder Sagennacht- Die List" unter der Regie von Stefan Haufe engagiert. Auch für das Jahr 2017 wurde sie vom „Sorbischen National- Ensemble“ verpflichtet und wird in dieser Rolle in einem weiteren Kapitel der Sagennacht erneut auf der Bühne zu erleben sein.

 


Klaus Meile

 

Er wurde in Bayreuth geboren. Im Alter von 15 Jahren bot sich ihm die Gelegenheit, erste Schritte als Jungschauspieler zu unternehmen: sowohl in Kinderstücken als auch in Rollen klassischer Komödien von Molière über Shakespeare bis hin zu Carlo Goldoni, dem Autor der „Mirandolina“. Klaus Meile ließ sich in den Neunziger Jahren am Konservatorium Wien und am renommierten Max-Reinhardt-Seminar Wien in Gesang und Schauspiel ausbilden. Eine ganz außergewöhnliche Erfahrung war in den Jahren 2002 und ‘03 die große Musicalproduktion (dt.-sprachige Erstaufführung) von „Titanic - Das Musical“ im Hamburger Theater Neue Flora:  in über 260 Vorstellungen spielte er diverse Passagiere des legendären Luxusliners, u.a. Multimillionär BENJAMIN GUGGENHEIM oder den 1.Offizier des Schiffes, WILLIAM MURDOCH. Sechs Sommerspielzeiten über war Klaus Meile bei den bekannten Burgfestspielen im schwäbischen Jagsthausen verpflichtet. Weitere Engagements: die Schlossfestspiele Ettlingen, drei Stücke am Metropoltheater München, ein kompletter Sommer mit „Theater im Museum“ am Landestheater Detmold/Westf. und Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen in Nürnberg/Fürth, Landshut, Ansbach, Bayreuth und Hof. Darüber hinaus agiert Klaus Meile als vielseitiger Darsteller auch vor der Kamera bei Film- u. Fernseh-Produktionen.
Schauspieler Klaus Meile ist erstmalig bei den Rosenberg-Festspielen zu erleben und freut sich auf einen sonnigen und erlebnisreichen Sommer auf der Festung.

 


Tom Ohnerast

 

Er wurde 1987 in Hessen geboren, wuchs in Bayern auf und absolvierte zwischen 2008 und 2012 sein Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Zu seinen Fähigkeiten zählen Akrobatik, szenisches Fechten und Bühnenkampf. Der junge Schauspieler war schon in verschiedenen Produktionen zu erleben, so als Merkel-Franz in „Kasimir und Karoline“ an den Theatern in Bonn und Konstanz, als Oskar in "Rico, Oskar und die Tieferschatten" am Jungen Staatstheater Wiesbaden und als Ullrich in „Der Mann der sich nicht traut“ am Winterhuder Fährhaus in Hamburg und am Kurfürstendamm. Er gastiert regelmäßig an den städtischen Bühnen Münster und am Oldenburgischen Staatstheater. Tom Ohnerast wurde 2011 als Deutscher Meister im szenischen Fechten, Kategorie „Mantel und Degen/Gruppe” ausgezeichnet. Er unterrichtet und Inszeniert gelegentlich an der freien Waldorfschule in Aurich.

 


Harald Pilar von Pilchau

 

Der gebürtige Erlanger studierte an der Berliner Schule für Bühnenkunst. Seit 1989 ist er als freischaffender Sänger und Schauspieler unterwegs. Er spielte u.a.  in "Schöne Bescherung" und "Cash" (Komödie Düsseldorf), "Die bessere Hälfte" (Komödie Frankfurt), "Sekretärinnen" (Schillertheater Berlin/Fritz-Rémond-Theater Frankfurt), in der Musik-Revue "Bahn frei" am Stadttheater Fürth und am Grenzlandtheater Aachen ("Kabale und Liebe", "Der zerbrochene Krug", "Elling", "Ladies Night" u.a.). An den Stuttgarter Schauspielbühnen spielte er in "Willkommen im Paradies", "Die 39 Stufen", "Illusionen einer Ehe" (Komödie) und in "Tartuffe", "Othello", "Nora", "Hexenjagd", "Effi Briest", Das Boot", "Frühlingserwachen", "Sweet Charity", "Mondlicht und Magnolien", "Evita", Terror" und zuletzt in der Revue  "Ein Tanz auf dem Vulkan" (UA) im Alten Schauspielhaus. Mehr Infos unter: www.haraldvonpilchau.de

 


Susanne Rösch

 

Sie wurde 1985 in der Nähe von Hannover geboren und besuchte nach dem Abitur die Berliner Schule für Schauspiel in Berlin. Der Ausbildung schloss sich ein Engagement am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/ Quedlinburg an, welches vier Jahre dauerte. Wichtige Rollen waren hier für sie u.a. Luise in „Kabale und Liebe“, Amalia in den Räubern, Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf und Stephen Hawking in der europäischen Erstaufführung von End Days. Seit 2012 ist Susanne Rösch freischaffend. Sie lebt mit Freund und Kind in Schwerin.


Axel Weidemann

 

Axel Weidemann spielte schon in vielen Schauspiel- und Musicalproduktionen, u.a.: Theater des Westens Berlin („My Fair Lady“), Schauspiel Bonn („Sonnenuntergang“), Theater der Keller Köln („Loriot“), Schlossfestspiele Ettlingen („Pension Schöller“), Grenzlandtheater Aachen („Sweet Charity“, „Venedig im Schnee“), Komödie Dresden („Der nackte Wahnsinn“), Schauspielhaus Hamburg („Marilyn – Das Musical“), Burgfestspiele Bad Vilbel („Anatevka“) , Apollo-Theater Stuttgart („42nd Street“). Axel spielte in drei Kabarettprogrammen des Renitenztheaters Stuttgart und gehört seit 2009 zum Ensemble der Schauspielbühnen Stuttgart, wo er in zahlreichen Stücken zu sehen war, u.a. in, „Im Weißen Rössl“, „Dinner für Spinner“, „Die Kaktusblüte“, „Kiss me, Kate“, „Auf und davon“, „Minna von Barnhelm“, „Sextett“, „Der Neurosenkavalier“. Zudem stand er für Sender wie RTL, SAT1 oder den SWR vor der Kamera. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Autor. Bei den Kronacher Rosenberg Festspielen wird Axel nicht nur als Schauspieler zu sehen sein, sondern auch seine Version des beliebten „Dschungelbuchs“ auf die Bühne bringen.
Weitere Infos: www.axelweidemann.de


 

Jürgen Malcher

 

-Schauspieler in freien Theatergruppen-
Zahlreiche Tätigkeiten in freien und Mundarttheatergruppen. Spielte unter anderem in „Der fränkische Jedermann“ von Fitzgerald Kusz, Bertolt Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ und Carlo Goldonis „Der Diener zweier Herren“.
Im Schauspielverein „Das Kaleidoskop“ Mitwirkung in Dürrenmatts „Die Physiker“ sowie in Benatzkys „Im weißen Rössl“.
Bei den Rosenberg-Festspielen 2016 spielte er in William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ die Rolle des Grumio und in Ottfried Preußlers „Die kleine Hexe“ den „Billigen Jakob“.
Seit 2017 zudem Ensemblemitglied der Marktrodacher „Werkbühne im Dreefs“; dort war er in „Charlys Tante“ von Brandon Thomas in der Rolle des Rodrigo zu sehen.


 

Paul Steinke


Paul begeisterte sich neben vielen anderen Sachen schon immer für Musik und Schauspiel. Er singt mit Leidenschaft im Schulchor des Kaspar-Zeuß Gymnasiums Kronach, singt aber ebenfalls Solo und macht privat viel Musik. Im Schultheater spielte er 2016 den „Simon“ in Carlo Goldoni‘s „Herren im Haus“ und in diesem Jahr den Notar in „Die Schule der Frauen“ von Molière. Den Kronacher Festspielen trat der heute 19-jährige Noch-Schüler 2011 bei und wirkte seit jeher in jedem Jahr als Statist mit. Im vergangenem Jahr spielte er seine erste Sprechrolle bei den Rosenberg Festspielen beim „Besuch der alten Dame“. Auch in diesem Jahr singt, tanzt und spielt Paul im „Dschungelbuch“ und im „Wirtshaus im Spessart“.


 

Ida Engelhardt

 

Die gebürtige Kronacherin spielte unter anderem Mariane in "Tartuffe" und den Lügner Lelio in Carlo Goldonis "Der Lügner" in der Studiobühne des Kaspar-Zeuß Gymnasiums. Dort brachte sie auch das Stück "Die gelehrten Frauen" von Molière in Eigenregie auf die Bühne. Seit 2012 ist Ida Engelhardt Mitglied im Ensemble der Rosenberg-Festspiele Kronach und spielte dort Julia in "Romeo und Julia". Außerdem unter anderem die Göttin Amorosa in Nestroys "Lumpazivagabundus", Angélique im "Eingebildeten Kranken", Evchen in "Der zerbrochene Krug" und Bianca in "Der Widerspenstigen Zähmung". In der Werkbühne Kronach war sie die Prinzessin Lena in Büchners "Leonce und Lena" und Luise in Ödön von Horváths "Himmelwärts"

 


Rosi Ross


Rosi Ross wirkte seit 1996 bei den Faust-Festspielen mit, u.a. als Marktfrau, Gespielin und Bürgerin in „Faust I“.  Darüber hinaus übernahm sie in vielen Stücken der Kronacher Werkbühne Statistenrollen, u.a. in „Peer Gynt“, „Die Dame Kobold“, „Hamlet“, „Ein Wintermärchen“, „Ein Sommernachtstraum“, „Die Räuber“, „Warten auf Godot“, und „Lysistrate“. Erfahrungen sammelte sie auch im Schultheater, als Getrud in „Wilhelm Tell“, als Carminella in „Der Krug“ und „Edrita“ in „Weh dem, der lügt“.